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Die Umsetzung der Synode geht weiter...

Die Sondierungsphase im Raum Saarbrücken

In den kommenden vier Jahren sollen aus den heutigen Pfarreiengemeinschaften eigenständige Pfarreien werden. Das ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der Bistumssynode.

Warum?

Die Synode im Bistum Trier hat Kirche neu gedacht. Die Kirche und ihre Strukturen wird kaum mehr den Anforderungen unserer Zeit gerecht und ist häufig weit entfernt von den Lebensrealitäten der meisten Menschen. 

U.a. bedeutet das, dass Kirche nicht mehr nur in einem Ort für diesen Ort stattfindet. Das wird es sicherlich weiterhin geben. Aber bei vielen Aktionen, oder Arbeitsfeldern der Kirche ist es sinnvoll, sich mit anderen zusammenzutun und über die Grenzen hinweg zu schauen und zu kooperieren. Das geschieht bereits, soll aber nochmals verstärkt werden und auch durch den Abbau bürokratischer Grenzen erleichtert werden.

Deshalb werden beispielsweise auch die Dekanate als den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften übergeordnete Ebene abgeschafft. An ihre Stelle treten die sogenannten „Pastoralen Räumen“.

Außerdem gibt es immer weniger hauptamtliches Personal und auch für die klassischen Kirchenaufgaben finden sich immer weniger Ehrenamtliche, die bereit sind, diese zu übernehmen.

Wie genau wird aus den Pfarreiengemeinschaften eine Pfarrei?

Das ist ein Prozess aus vielen Schritten, an deren Ende eine offizielle Fusion zu einer neuen Pfarrei steht. Wir befinden uns aktuell in Schritt Nummer eins: der Sondierung.

Was genau heißt Sondierung?

Sondierung heißt zunächst einmal, das genau geschaut wird, was ist vor Ort. Deshalb wird auf die Situation des Personals, der Gremien oder der Finanzen geschaut, sprich die gesamte Verwaltung. Braucht eine Pfarrei eventuell viel oder womöglich keine Unterstützung.

Wir wollen aber auch von Ihnen vor Ort wissen, wie das kirchliche Leben in Ihrer Pfarrei aussieht? Was machen Sie? Wie lebendig ist eine Pfarrei bzw. ein anderer kirchlicher Ort? 

Wer ist „Wir“?

Wir, das sind die vom Bistum offiziell eingesetzten „Sondierungsbeauftragten“. Das sind zum einen Pfarrer Clemens Grünebach und Klaus Becker, als diözesane Sondierungsbeauftragte. Und zum anderen Dechant Benedikt Welter, stellvertretender Dechant Manfred Kostka und Dekanatsreferentin Beate Barg als lokale Expert:innen. Die lokalen Sondierungsbeauftragten kennen die Situationen vor Ort zum Teil schon sehr gut und bringen ihr Wissen ein, das mit dem Blick „von außen“ der diözesanen Sondierungsbeauftragten zusammengefügt wird.

Wie lange wird sondiert?

Die Sondierungsphase läuft bis zum 30. Juni 2021. In dieser Zeit erarbeiten wir einen Überblick über die Entwicklungsschritte, die für Fusionen notwendig sind. Wir geben der Bistumsleitung außerdem eine Übersicht über den jeweiligen zeitlichen Rahmen, der dem örtlichen Fusionsprozess eingeräumt werden muss. Außerdem stellen wir den jeweiligen Klärungs- und Begleitungsbedarf für diese Prozesse fest.

Was ist mit dem Begriff "Pastoraler Raum" gemeint?

Anstelle der heutigen Dekanate werden die sogenannten "Pastoralen Räume" gebildet, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Sie sollen helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen, indem sie die Pfarreien unterstützen und für verbindliche Entwicklung sorgen.

Bei Fragen können Sie sich gerne bei uns melden:

Kontaktdaten:

Lokale Beauftragte:

Beate Barg, 0681 9068-211, beate.barg@bistum-trier.de

Manfred Kostka, 0681-3905667, maria-koenigin@pfarr-gem-sb.de 

Benedikt Welter,  0681 9068-211, dekanat.saarbruecken@bistum-trier.de 

Diözesane Beauftragte:

Klaus Becker, 0681 9068 101, klaus.becker@bistum-trier.de

Clemens Grünebach, 0160-8094749, clemens.gruenebach@bistum-trier.de