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Dekanat Saarbrücken

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Ein Gottesdienst für Menschen, die ihr geliebtes Tier verloren haben und die darum trauern

Es ist doch nur ein Tier…

Vor einigen Monaten besuchte ich zum ersten Mal den Tierfriedhof in Saarbrücken. Ich hatte keine Ahnung, wie ich mir solch einen Ort vorstellen sollte und ich muss sagen, dass mich der Anblick der Tiergräber und das Lesen der Grabinschriften sehr anrührte und bewegte:

„Hier ruht mein lieber Bub“

„Unser Liebling, Flocki“

„Leo, unvergessen"

„Joschi, mein geliebter Schatz“

„Danke für die schöne Zeit mit Dir“

Sie waren Freunde, Weggefährten, Seelentröster, Ersatzfamilie, Familienmitglieder, manchmal einzige Ansprechpartner oder Spielkameraden. Wichtig und einzigartig im Leben ihrer Menschen. Sie hinterlassen Lücken, Dankbarkeit, aber auch unendliche Trauer. Der Verlust ist vergleichbar mit dem Verlust eines Menschen. Die Begegnung mit dem Tod, das Gefühl nicht helfen zu können, das Abfinden mit der Endlichkeit, der Abriss von Beziehung.

„Es ist ja nur ein Tier“ – die Umwelt reagiert oft verständnislos und das Trauern ist für viele Nichttierbesitzer meist nicht nachvollziehbar.

Oft leiden die Trauernden unter dem Desinteresse und der mangelnden Anteilnahme und verspüren eine gewisse Scham, da „es” ja nicht sein darf. Die Trauer wird unterdrückt, sie hat keinen Raum, keinen Ort.

Seelsorge bedeutet demnach, den Menschen, die um ein Tier trauern, Formen und Räume anzubieten und die Sehnsucht nach Gesprächen, nach Trost und Begleitung, nach Verständnis und nach Anteilnahme ernst zu nehmen.

Ein Ort des Trostes und der Hoffnung ist für uns Christ*innen der Gottesdienst. Hier haben Trauer, Verzweiflung, Zuspruch und Dankbarkeit einen Raum und ihren Platz.

Ein Gottesdienst für Menschen, die ihr geliebtes Tier verloren haben und die darum trauern - wir laden dazu recht herzlich ein.

Senden Sie uns ein Foto Ihres Tieres, dann können wir es im Gottesdienst zeigen... Gerne per Messenger an Christine Mick oder Matthias Schmitz.

Christine Mick, Gemeindereferentin

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